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"SOULiD"-PREMIERE am 03.03.2012 um 17:00 Uhr
in der großen Pfarrkirche St. Peter im Schwarzwald

Die neu gegründete Formation "SOULiD" gibt das allererste
fast-unplugged Konzert in der historischen Pfarrkirche in St. Peter.
Es ist eine echte Premiere in einem grandiosen Rahmen.
Die Damen sind der harte Kern des ehemaligen "Calvary Chapel Gospel Choir".
Wie so oft singen sie zu Gunsten eines sozialen Projekts und verzichten auf ihre Gagen.
Diesesmal ist es für den Kinderspielplatz am Badeweiher in St. Peter. Der Eintritt ist frei.
Spenden werden herzlich entgegengenommen und an den HTH-Gewerbeverein
St. Peter e.V. weitergeleitet, der für die Fertigstellung des Outdoor-Kinderspielplatzes
verantwortlich ist. Noch fehlen ca. 1750,-- Euro um alle angefallenen Kosten decken zu können.

Anja Erfurt, Gorica Kürner, Jelena Scharnowski und Deborah Müller-Labachot singen nicht nur die

altbekannten Gospelsongs. Neue, soulige Kirchenmusik wird genauso zu hören sein.
Das Quartett wird von Charly Gnant am Klavier begleitet.Wir freuen uns auf ein erfrischendes
Frühlingskonzert in der wunderschönen Pfarrkirche Peter und Paul.
Übrigens: Kinder und Jugendliche sind besonders herzlich willkommen.

 
(Badische Zeitung - 19.09.2011 / M.Sauer)


St. Peter hat jetzt einen Spielplatz in attraktiver Lage / Handwerkereinsatz und Spenden machten die Investition erst möglich.

Kinder auf dem neuen SpielplatzMit einer feierlichen Einweihung wurde am Samstag der neue Spielplatz neben dem Badweiher eröffnet. Nachdem 2007 ein Spielplatz an Unstimmigkeiten gescheitert war, zogen diesmal alle Beteiligten an einem Strang. Dies ist vor allem einigen Betrieben der Schwarzwaldgemeinde zu verdanken, die einen Großteil der Arbeiten in Eigenregie übernahmen und so halfen, die Kosten zu senken.
"So liebe Kinder, es kann losgehen". Auf das Kommando haben die gut zwanzig Dreikäsehochs lange gewartet und stürmten nun den neuen Spielplatz mit den Schaukeln, der Rutschbahn, dem großen Sandkasten mit Wasserpumpe und den verschiedenen Klettereinrichtungen. Davor mussten sie aber ein wenig warten, bis die Erwachsenen ihre Ansprachen und Dankesworte hinter sich gebracht hatten. Bürgermeister Rudolf Schuler bedankte sich insbesondere beim Gewerbeverein HTH, ohne den das ganze Projekt nicht durchführbar gewesen wäre. Einer ersten Schätzung zufolge hätten die Kosten für den Bau des Spielplatzes bei rund 70 000 Euro gelegen – zu viel für die kleine Gemeinde. Dadurch aber, dass die Handwerksbetriebe der Gemeinde selber Hand anlegten, konnten die Kosten um die Hälfte gesenkt werden. Um die 400 bis 500 Arbeitsstunden haben die Zimmerei Die Erbauer des SpielplatzesHummel, der Montagebetrieb Kürner, die Blechnerei Martin, die Zimmerei Clemens Rohrer, der Montagebau Rombach, die Schreinerei S. Spiegelhalter, die Bauunternehmung Weber und der Elektrotechnikbetrieb Weber für den Bau unentgeltlich aufgewendet. Jeden Samstag habe man sich getroffen und zusammen gearbeitet, betont der Vorsitzende des Gewerbevereins, Thomas Martin. Auch die neunte Klasse der Abt-Steyrer-Schule beteiligte sich und übernahm Arbeiten am Zaun. Bürgermeister Schuler bedankte sich auch bei den Sponsoren, die zusammen bislang rund 15 000 Euro spendeten. Weitere 15 000 Euro übernahm die Gemeinde.

Um die noch ausstehende Lücke von ungefähr 5000 Euro zu schließen, wurde zur Eröffnung des Spielplatzes ein Fest gefeiert, dessen Höhepunkt ein Oldie-Tanzabend mit der Live-Band 77-Sunsetstrip darstellte. Bei zünftigen Rock’n’Roll-Klassikern schwoften viele Bürger und Gäste der Gemeinde die ganze Nacht hindurch. Der Erlös kam ebenso wie die Gage der Band dem Spielplatz zugute. Ab sofort kann der Spielplatz von den Kindern benutzt werden. Die notwendigen Überprüfungen des TÜVs haben bereits stattgefunden, so dass dem Spielspaß nichts mehr im Wege steht.

Schuler freute sich über den glücklichen Ausgang des Projekts. "Damit haben wir bewiesen, dass so etwas auch in Sankt Peter möglich ist". Durch seine günstige Lage außerhalb des Dorfzentrums und in direkter Nachbarschaft zum See, sei der Spielplatz ein idealer Ausflugspunkt. Auch der verantwortliche Architekt Thomas Stadelmann schloss sich diesem Urteil an: "Das ist schon ein besonderes Juwel für die Gemeinde". Aus ökologischen Erwägungen habe man beim Bau durchweg unbehandeltes Robinienholz verwendet, das besonders robust sei, betonte Stadelmann. Der katholische Pfarradministrator Stefan Meisert gab zu dem Bau seinen Segen und betonte: "Gemeinden, die auch trotz klammer Haushaltslage in die Kinder investieren, investieren in die Zukunft".

 
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